DAd V – Vertrag als Haltung: Wie klare Vereinbarungen kreative Freiheit ermöglichen

Am 26. Februar trafen sich die Darmstädter Architekturdialoge zum fünften Mal – erneut im open.form in der Rundeturmstraße 16 in Darmstadt. Als Gastreferentin war Aleksandra Gleich eingeladen, Architektin und Rechtsanwältin sowie Gründerin der interdisziplinären Praxis „Recht & Räume". In ihrem Vortrag „Vertrag als Haltung: Wie klare Vereinbarungen kreative Freiheit ermöglichen" plädierte sie dafür, Verträge nicht als notwendiges Übel, sondern als Ausdruck einer gestalterischen Haltung zu verstehen.

Sie zeigte, wie juristische Klarheit Sicherheit schafft, Verlässlichkeit ermöglicht und Kreativität erst ihren Raum gibt. Mit ihrem Doppelblick auf Entwurf und Gesetz schlug sie eine Brücke zwischen zwei Welten, die sich im Planungsalltag oft fremd bleiben. Der Abend verband rechtliches Know-how mit architektonischem Anspruch und bot Raum für einen intensiven Dialog. Jazzpianist Lorenzo Huthmacher begleitete die Veranstaltung musikalisch. Die Veranstaltung wurde mit einem Fortbildungspunkt der AKH anerkannt.

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DAD VI – Ordnung des Raumes und Ordnung des Sozialen: Die Demokratie und ihre Architekt:innen

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DAd IV – Agiles Projektmanagement im Architekturbüro: Die „Planung der Planung" erfolgreich gestalten